Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit (ISKA) gemeinnützige GmbH (Freiwilligen-Zentrum Fürth)
90443 Nürnberg

Der Bewerber

Das Freiwilligen-Zentrum Fürth (FZF) ist eine Anlaufstelle für alle, die sich aktiv in unsere Gesellschaft einbringen möchten. Wir informieren, beraten und vermitteln Bürger, die an einem ehrenamtlichen Engagement in Fürth interessiert sind. Beim FZF stehen eine große Auswahl an konkreten Aufgaben bereit, z.B. : • Schulen, Horte, Kindergärten: Hausaufgabenbetreuung, Einzel- und Leseförderung, Vorlesen, Mitspielen, Freizeitangebote, Mentoring. • Patenschaftsprojekte: Unterstützung von Jugendlichen, Familien, Migranten und Geflüchtete. • Seniorenprojekte und Seniorenheime: Besuchsdienste, Freizeitangebote. • Einrichtungen für benachteiligte Menschen: Freizeitangebote, soziale Betreuung. • Einsätze in kulturellen und ökologischen Projekten. In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden die Möglichkeiten, sich zu engagieren individuell besprochen. Für jeden Einsatzbereich gilt, dass die Freiwilligen ihre zeitlichen Ressourcen, Fähigkeiten und Vorstellungen mit einbringen können. Interessierte sind jederzeit willkommen. Das Freiwilligen-Zentrum Fürth arbeitet unter dem geschäftsführenden Träger dem Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit (ISKA) in Kooperationspartnerschaft mit der Arbeiterwohlfahrt, dem Caritasverband und dem Diakonischen Werk.

Das Projekt

"Du bist nicht alleine - Freizeitberatung für Senior/innen" Vorhaben: Gemeinsam mit dem Seniorenbüro der Stadt Fürth und dem Bayerischen Roten Kreuz bauen wir in diesem Jahr ein neues Beratungsangebot für ältere Menschen auf. Hintergrund ist die zunehmende Vereinsamung älterer Menschen, die mit spürbaren physischen und psychischen Folgen einhergeht. Da diese Zielgruppe schwer zu erreichen ist, soll die persönliche Ansprache im Vordergrund stehen. Durch die Verteilung der eigens entwickelten Postkarte mit dem Titel „Du bist nicht allein“ sollen betroffene Senior/innen ermutigt werden, die auf der Karte angegebenen Stellen zu kontaktieren. Dort nehmen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zeit für sie, unterstützen sie individuell und helfen aktiv, neue soziale Kontakte zu knüpfen. Im Freiwilligen-Zentrum Fürth werden ehrenamtliche FreizeitBerater ausgebildet. Die Beratungen können dann telefonisch vereinbart werden und finden im FZF statt. Das Motto lautet: „Information, Beratung, Hilfe bei Begegnungen, Treffpunkten, Veranstaltungen, Spiel und Spaß“. Ziele: • Erreichen der Zielgruppe z. B. über Ärzte, Apotheken, Beratungsstellen und weiterer zielgruppenspezifischer Einrichtungen • Weitergabe relevanter Informationen zur Freizeitgestaltung durch gezielte Beratung und persönliche Ansprache. • Aufbau einer dauerhaft bestehenden Anlaufstelle für Freizeitberatung im Freiwilligen-Zentrum Fürth. • Entwicklung eines tragfähigen Netzwerks zur Etablierung des Beratungsangebots. • Durchbrechen der sogenannten „Einsamkeitsfalle“ durch individuelle Begleitung und Motivation zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Gesamtkosten: Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 2.000 Euro und umfassen Druckkosten für Postkarten, und Personalkosten für den hauptamtlichen Mitarbeiter, der die Beratungsgruppe aufbaut und koordiniert. Dabei wird besonderer Wert auf nachhaltige Finanzierungsmöglichkeiten gelegt, um das Angebot langfristig zu sichern. Umsetzung: Die Umsetzung erfolgt in mehreren Schritten: 1. Erstellung und persönliche Verteilung der Informationskarte „Du bist nicht alleine“ an relevante Einrichtungen (z. B. Apotheken, Hausärzte, ambulante Dienste, Beratungsstellen, Seniorenrat, Essen auf Rädern, Hausnotruf, Sozialdienst Klinikum, Alltagshelfer, Stadtteilbüro). 2. Schulung und Gewinnung ehrenamtlicher Berater/innen mit dem Ziel einer langfristigen Bindung. 3. Persönliche Beratungstermine, die telefonisch vereinbart werden können, sowie offene Beratung beim Friedhofs-Café Fürth. 4. Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung des Angebots mit Fokus auf nachhaltige Sichtbarkeit. Zeitplan: • Bis Anfang März: Erstellung des Anschreibens, Versand und persönliche Verteilung der Informationskarten, Akquise von Ehrenamtlichen. • Anfang März: Einladung zur Pressekonferenz. • Anfang/Mitte März: Durchführung der Pressekonferenz zur Veröffentlichung des Angebots in lokalen Medien. • Ab Mitte März: Beginn der Beratungen Durch diese Maßnahmen wird das Angebot gezielt eingeführt und langfristig in der Stadt Fürth etabliert, um eine nachhaltige soziale Wirkung zu gewährleisten.