
Amberger Kaolinbahn e.V.
92224 Amberg
Der Bewerber
Ziel der Amberger Kaolinbahn e.V. (AKB) in Kooperation mit den Regensburger Eisenbahnfreunden (RSWE e.V.) ist der Aufbau eines "Oberpfälzer Industrie- und Lokalbahn-Museums" (OIL-M). Unterstützt wird das Vorhaben durch den Förderverein OIL-M e.V…Für die Realisierung des Projektes der AKB werden alle von den Grundstückseigentümern gepachtete Areale (Lokschuppen, Drehscheibe, Nebengebäude, Vereinsheim, Gleisanlagen) benötigt. Der Vereinszweck besteht in der Förderung des allgemeinen Interesses für die Eisenbahngeschichte und des Eisenbahnwesens insbesondere in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach. Neben der Beschaffung und dem Erhalt von historischen Schienenfahrzeugen soll auch die Durchführung von Sonderfahrten mit historischen Fahrzeugen auf der Nebenbahn Amberg Schnaittenbach durchgeführt werden. Die Begeisterung der Menschen für Eisenbahn, Technik und Industriegeschichte soll durch eine offene Museumswerkstatt, Schaurestaurationen, Eisenbahnlehrpfad für Schulen und einen Spielplatz mit Eisenbahnbezug.
Das Projekt
Unser Verein AKB (Amberger Kaolinbahn e.V.) in Kooperation mit RSWE e.V. (Regensburger Straßen-, Walhalla- und Eisenbahnfreunde) baut ein Oberpfälzer Industrie- und Lokalbahnmuseum auf. Ziel dabei ist die Nutzung des ehemaligen Bahnbetriebswerkes Amberg zu musealen Zwecken mit Dauer- und Wechselausstellungen. Dabei steht der Erhalt dieses einzigartigen Objektes mit bezirksweitem Alleinstellungsmerkmal im Vordergrund. Dabei soll die 23m-Drehscheibe und der 5-ständige Ringlokschuppen erhalten werden. Dieses technische Denkmal soll zur Förderung der Heimatkunde dienen, die Jugend und Bürger an die bahntechnische Bedeutung zur Industialisierung durch die geschichtshistorischen Hintergründe heranführen und die Kultur sowie den Tourismus fördern. Zu Dampflokzeiten waren Bahnbetriebswerke zentrale Einrichtungen zum Unterhalt und Wartung der Lokomotiven. Hier konnten die entscheidenden Betriebsstoffe Wasser und Kohle gefasst werden. Große Schlepptender-Lokomotiven hatten dabei in ihrem Tender ein Fassungsvermögen von bis zu 34 m3 (34000 Liter !). Um einen Tender mit Wasser zu füllen waren daher große Förderkapazitäten nötig. Diese wurden durch sogenannte Wasserkräne erreicht, die in Betriebswerken und teilweise auch an Bahnhöfen installiert waren. Im Jahr 2019 war es uns gelungen ein altes Exemplar von Stassfurt aus dem Harz zu erwerben. Die Restaurierung des Wasserkranes benötigt neue Rohre und Flansche, die von Metallbauern rekonstruiert werden können. Der Wasserkran wäre für unser Museum ein zentraler Ausstellungsgegenstand.
